1. Trennen Sie in Ihren Aussagen das Verhalten von den Gefühlen, die es in Ihnen auslöst.
(Fahr doch nicht immer so schnell - wenn du so schnell fährst, fühle ich mich unwohl.)

2. Bleiben Sie beim "Ich"!
Sprechen Sie von eigenen Gedanken und Gefühlen. Du-Sätze sind meist Vorwürfe oder Anklagen, die Gegenangriffe oder Rechtfertigungen auslösen.

3. Keine Verallgemeinerungen, sondern konkrete Situationen ansprechen.
Verallgemeinerungen wie "immer - nie" rufen meist sofortigen Widerspruch hervor und lenken völlig von der konkreten Situation ab.

4. Keine pauschalen Bewertungen - sondern konkretes Verhalten in einer konkreten Situation ansprechen.
(Immer sitzt du am Sonntag völlig passiv nur herum, das ist typisch für dich.
Heute ist so herrliches Wetter. Ich würde mich freuen, wenn wir nachher einen Spaziergang machen würden.)

5. Beim Thema bleiben.
Sich nicht auf "Nebenkriegsschauplätze" begeben oder hinführen lassen.

6. Immer wieder: Blick in die Zukunft
Streitgespräche drehen sich meist um Schiefgelaufenes in der Vergangenheit.
Sprechen Sie stattdessen an: wie können wir das künftig besser machen.

7. Interesse zeigen an dem, was der Partner sagt durch Blickkontakt, Körperhaltung, Nicken, kurze bestätigende Antworten (hm..., aha, genau usw.), Zusammenfassen des Gesagten etc.

8. Hinter jedem Vorwurf steckt eine unerfüllte Sehnsucht. Finden Sie es heraus.

9. Stellen Sie offene Fragen.
Keine Ja-/Nein Antworten, sondern z.B. "wie ging es dir dabei?", "was hast du dann gedacht?", "wie bist du darauf gekommen?"

10. Rückmeldung der ausgelösten Gefühle geben.

11. Lob und Wertschätzung für den anderen ausdrücken - wo immer es möglich ist. Unsere Kommunikation ist geprägt von der Sicht auf das Negative, von Vorwürfen, von Mitteilungen, was alles schief läuft. Lob dagegen öffnet Herzen.